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KGV Remscheid Reinshagen

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Neuigkeiten

Ferienendspurt, Herbstgefühle und eine Heckenschere

Nur noch eineinhalb Wochen bis zum Ferienende! Die einen sind wahrscheinlich schon wieder aus dem Urlaub zurück, haben den Koffer längst in die Ecke gestellt und fragen sich, wo eigentlich die Erholung geblieben ist. Die anderen genießen noch die letzten freien Tage und denken überhaupt noch nicht an den Garten. Auch unsere Gärten haben in den vergangenen Wochen offenbar Urlaub gemacht. Bei manchem sieht es so aus, als wäre der Pächter dieses Jahr noch gar nicht da gewesen. Und beim Blick in die Bäume könnte man glatt meinen, der Herbst hätte bereits heimlich einen Fuß in die Tür gestellt. Die anhaltende Trockenheit sorgt dafür, dass sich hier und da schon die ersten Blätter verabschieden – dabei hat der Sommer doch eigentlich noch gar nicht richtig aufgegeben! Für einige unsere kleinen Gartenfreunde beginnt nach den Ferien der „Ernst des Lebens“: Schule, Hausaufgaben und frühes Aufstehen. Für die großen Gartenfreunde hoffen wir dagegen auf einen ganz anderen Ernst des Lebens – nämlich auf volle Körbe, dicke Kartoffeln, knackiges Gemüse und eine möglichst üppige Ernte. Schließlich soll sich die ganze Gartenarbeit ja auch irgendwann auf dem Teller bemerkbar machen. Und damit wir nicht nur ernten, sondern auch gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Anlage ordentlich aussieht, steht für die Gruppe 2 (Parzellen 28 bis 43 ) schon der nächste Termin vor der Tür:

Gemeinschaftsarbeit am Samstag, 12. September Treffpunkt ist um 7:30 Uhr. Unter anderem steht der Heckenschnitt auf dem Programm. Und weil abgeschnittene Hecken nicht von alleine verschwinden, wird das Ganze anschließend auch noch gehäckselt. Also bitte nicht im Sonntags-Schlappen erscheinen – passendes, festes Schuhwerk ist angesagt.

Wenn der Otto-Dehler-Weg zur Partymeile wird

Vier von sechs – das klingt zunächst nach einer schlechten Wahlbeteiligung. Beim Wegefest im Otto-Dehler-Weg war es allerdings eine ziemlich gute Feierquote! ?

Schon zum xten Mal wurde im Otto-Dehler-Weg das berühmte Wegefest ausgerufen. Von den sechs Anliegern fanden immerhin vier den Weg zur eigenen Straße. Zusätzlich tauchten noch einige Gartenfreunde aus anderen Wegen auf, sodaß letztendlich 15 Personen das kleine Fest besuchten. Schließlich gilt im Kleingarten: Je mehr Leute, desto weniger muss einer alleine essen! Doch bevor der gemütliche Teil beginnen konnte, wartete noch eine kleine Überraschung auf die Anlieger. Der Otto-Dehler-Weg hatte sich nämlich inzwischen in einen botanischen Lehrpfad für Unkraut verwandelt. Zwischen den Pflastersteinen wuchs und blühte es, als hätte jemand versehentlich eine Wildblumenwiese ausgesät.

Also hieß es erst einmal: Unkraut raus. Jeder folgte dem Aufruf und nach getaner Arbeit sah der Weg tatsächlich wieder richtig ordentlich aus. Na ja … fast unkrautfrei. Man muss ja schließlich auch der Natur noch eine Chance lassen! ?

Dann konnte endlich gefeiert werden. Da man inzwischen schon Erfahrung mit der Größe des Wegefestes hatte, war schnell klar: Für alle wird es auf dem Otto-Dehler-Weg etwas eng. Also wurde kurzerhand auf den Hauptweg ausgewichen. Und dann kam das, worauf Gartenfreunde eigentlich schon lange warten:

Regen!

Zuerst ein paar Tropfen, dann wurde es ernst. Aber einfach nach Hause gehen? Nicht mit diesen Gartenfreunden! Die einen retteten sich unter die aufgestellten Sonnenschirme – die vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben tatsächlich als Regenschirme eingesetzt wurden. Andere suchten Schutz unter dem Tisch. Und wieder andere sagten sich offenbar: „Jetzt sind wir sowieso nass, dann können wir auch sitzen bleiben und die warme Abkühlung geniesen!“

So wurde der Sommerregen einfach Teil des Programms.

Als die Wolken weiterzogen, wurde endlich das Buffet eröffnet. Und da zeigte sich wieder einmal, was ein richtiges Wegefest ausmacht: Jeder bringt etwas mit – und am Ende reicht es für ein kleines Volksfest. Von herzhaft bis süß, von Salat bis Fleisch, von „davon nehme ich nur ein kleines Stück“ bis „das muss ich unbedingt nochmal probieren“ war alles dabei. Niemand musste hungrig nach Hause gehen.

Doch kaum waren die Teller gefüllt, kündigte sich am Himmel schon die nächste Runde Regen an. Diesmal wurde nicht lange diskutiert.

Räumkommando!

Mit vereinten Kräften wurde alles zusammengepackt, was nicht unbedingt schwimmen sollte. Teller, Schüsseln, Getränke und sonstige wichtige Festutensilien wurden gerettet und kurzerhand an die Laube eines Wegeanliegers gebracht. Und siehe da: Das Wegefest ging einfach weiter! Gegen 20:00 Uhr ging schließlich ein abwechslungsreicher, nasser, leckerer und vor allem lustiger Tag zu Ende.

Und was bleibt? Ein sauberer Weg, leere Teller, viele schöne Erinnerungen und die Erkenntnis:

Im Otto-Dehler-Weg kann man feiern, egal was das Wetter macht!

Jetzt freuen sich schon alle auf das nächste Jahr. Und vielleicht findet die Idee ja Nachahmer. Denn wenn aus sechs Anliegern vier zum Feiern kommen und zusätzlich noch Gartenfreunde aus anderen Wegen auftauchen, dann scheint das Konzept ja zu funktionieren.

Also liebe Gartenwege: Nicht lange überlegen – Unkraut raus, Tische raus, Essen mitbringen und losfeiern! Vielleicht heißt es dann schon bald nicht mehr nur: Wegefest im Otto-Dehler-Weg,

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