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KGV Remscheid Reinshagen

Spaß am kleingärtnern

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Neuigkeiten

Vatertag 2026 mit Sonnenschein, Hagel und Regen

Schon am frühen Vormittag zog es zahlreiche durstige Väter und gut gelaunte Gartenfreunde Richtung Vereinsheim. Einige kamen ganz traditionell zu Fuß zur unseren Gartenanlage gewandert, andere vertrauten lieber auf vier Räder – schließlich wollte man die Kraft lieber für das Bier sparen.

Und das floss an diesem Tag in Strömen! Das kühle Blonde schmeckte hervorragend und als Berry dann auch noch spontan eine Flasche Schnaps spendierte, war endgültig klar: Heute wird nicht nur der Grill heiß!

Das Wetter wusste allerdings selbst nicht so genau, was es wollte. Erst Sonne, dann Regen, anschließend Hagel und kurz darauf wieder Sonnenschein – fast so, als hätte Petrus heimlich mitgefeiert. Doch die Stimmung ließ sich davon kein bisschen beeindrucken. Unter dem Vordach wurde zusammengerückt, gelacht und weitergefeiert.

Natürlich wurde nicht nur getrunken. Damit niemand plötzlich rückwärts vom Stuhl kippt, liefen die Grillwürstchen im Brötchen im Dauereinsatz über die Theke. Der Grill hatte kaum eine Pause und die Mägen blieben bestens versorgt.

Vom späten Morgen bis in die frühen Abendstunden wurde geschnackt, gelacht, angestoßen und über die wichtigen Dinge des Lebens diskutiert – zum Beispiel, ob Hagel eigentlich auch als gekühltes Bier vom Himmel fällt.

Am Ende waren sich alle einig: Ein echter Vatertag braucht kein perfektes Wetter – nur gute Leute, kalte Getränke, heiße Würstchen und gute Laune!

Saures Gemüse und gute Laune

Bei der zweiten Fachberatung in diesem Jahr wurde es im wahrsten Sinne des Wortes „sauer“. Thema des Abends war das Fermentieren – also Gemüse haltbar machen, ganz ohne Einfrieren, Einkochen oder Omas geheimen Kellertrick.

Im Kleingartenverein Lennep Ost trafen sich insgesamt 18 wissbegierige Kleingärtner, darunter auch 7 Gartenfreunde aus unserem Verein. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt ans Werk. Es wurde geschält, geschnippelt und gestampft, als gäbe es am nächsten Tag kein Gemüse mehr zu kaufen.

Natürlich lief alles streng hygienisch ab. Erst Hände waschen, dann Handschuhe anziehen – man wollte schließlich nur gute Bakterien im Glas haben und nicht noch Reste vom letzten Grillabend.

Besonders erstaunlich war für viele, dass beim Fermentieren weder gekocht noch erhitzt wird. Stattdessen verwandeln Mikroorganismen den natürlichen Fruchtzucker in Milchsäure. Dadurch bleibt das Gemüse monatelang haltbar und alle wichtigen Nährstoffe bleiben erhalten. Früher nannte man das Vorratshaltung, heute klingt es nach Wellnessprogramm fürs Sauerkraut.

Nach kurzer Zeit standen überall Gläser voller Gemüse herum und der Duft von Kohl, Möhren und Gewürzen zog durch den Raum. Einige Teilnehmer schauten ihre eigenen Mischungen schon so stolz an, als hätten sie gerade einen Sternekoch-Wettbewerb gewonnen.

Der Abend verging wie im Flug und war leider schon nach einer Stunde vorbei. Dafür gingen alle Teilnehmer mit neuen Ideen, gefüllten Gläsern und dem festen Vorsatz nach Hause, künftig nicht nur Gurken einzulegen.

Gemeinschaftsarbeit mit Schweiß, Spaß und Brombeeren

Am Samstag, den 30. Mai, stand die zweite Gemeinschaftsarbeit des Jahres auf dem Programm. Die Gruppe 1 war angetreten, um unserer Anlage wieder ein Stück mehr Glanz zu verleihen. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner tropischen Seite. Nach dem Gewitter am Vorabend hing die Luft wie in einem Gewächshaus – nur die Palmen fehlten.

Fast alle Gartenfreunde waren pünktlich vor Ort. Zwei Mitglieder hatten allerdings offenbar einen anderen Termin im Kalender stehen oder die Gemeinschaftsarbeit erfolgreich verdrängt. Da sie unentschuldigt fehlten, dürfen sie nun wenigstens finanziell zum Gelingen des Tages beitragen.

Mit Scheren, Rechen und jeder Menge guter Laune ging es ans Werk. Die Hecke bekam eine Rundumerneuerung und trägt nun wieder einen ordentlichen Kurzhaarschnitt statt der wilden Lockenpracht der letzten Wochen. Der Schnitt wanderte direkt in den Häcksler, der sich über das reichhaltige Frühstück in Grün sichtlich freute.

Besonders hart umkämpft war die Befreiung unserer Bodendecker. Diese hatten Besuch von einer Brombeerarmee bekommen, die sich dort ungefragt breitgemacht hatte. Nach einem erbitterten Kampf konnten die Eindringlinge entfernt und auf Wilfrieds Anhänger verladen werden. Ein herzliches Dankeschön an Wilfried, der sein Gefährt wieder einmal für den guten Zweck zur Verfügung stellte.

Auch die Dachrinnen wurden gründlich gereinigt. Sie sind nun wieder aufnahmebereit für die nächste Lieferung Herbstlaub, die erfahrungsgemäß pünktlicher erscheint als mancher Gartenfreund.

Zwischendurch gab es ein gemeinsames Frühstück. Dabei wurde nicht nur gegessen, sondern auch gelacht, gefachsimpelt und die eine oder andere Gartengeschichte erzählt, deren Wahrheitsgehalt sich heute nicht mehr zweifelsfrei überprüfen lässt.

Am Ende waren alle zufrieden: Die Anlage sieht wieder ein Stück gepflegter aus, die Brombeeren haben ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und die Dachrinnen können wieder frei durchatmen.

Fazit des Tages: Viel geschafft, viel gelacht, etwas geschwitzt und niemand wurde vom Häcksler gefressen – eine rundum gelungene Gemeinschaftsarbeit!

Fest der Kulturen 2.0 – Der Countdown läuft!

In knapp sechs Wochen ist es endlich wieder soweit: Unser Sommerfest „Fest der Kulturen 2.0“ öffnet seine Tore. Die Vorfreude steigt, die ersten Ideen werden ausgetauscht und unser Organisationschef Tim hat bereits den Turbogang eingelegt.

Während die meisten Gartenfreunde noch gemütlich auf der Terrasse sitzen und überlegen, was sie zum Fest beitragen könnten, hat Tim längst die Planungszentrale eröffnet. In unserer WhatsApp-Gruppe werden fleißig Fragen gestellt: Wer bringt was mit? Wer hilft beim Aufbau? Wer sorgt für Unterhaltung? Und vor allem: Wer liest die Nachrichten überhaupt?

Leider scheint bei einigen das Handy zwar Nachrichten empfangen zu können, die Antwortfunktion wurde aber offenbar noch nicht entdeckt. Daher unsere kleine Erinnerung: Schaut doch bitte einmal in die Gruppe und beantwortet die Fragen. Tim freut sich über jede Rückmeldung und muss dann nicht anfangen, persönlich von Laube zu Laube zu ziehen.

Unser Ziel ist es, wieder ein buntes Fest mit vielen internationalen Spezialitäten, guter Stimmung und jeder Menge Spaß auf die Beine zu stellen. Ob kulinarische Köstlichkeiten, landestypische Getränke oder einfach nur gute Laune – jede Unterstützung ist willkommen.

Wir hoffen auf eine große Beteiligung aller Gartenfreunde. Denn ein Fest lebt von den Menschen, die mitmachen. Und keine Sorge: Wer jetzt auf die Nachrichten reagiert, hat gute Chancen, nicht automatisch als Grillmeister, Spülküchenleiter oder Aufräumkoordinator eingeteilt zu werden.

Also: WhatsApp öffnen, Tim glücklich machen und den Termin schon einmal fett im Kalender markieren!

Wir freuen uns auf ein fröhliches, buntes und unvergessliches „Fest der Kulturen 2.0“!

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